T okachi Millennium Forest ist Dan Pearsons und Midori Shintanis Bericht über eines der ambitioniertesten naturalistischen Landschaftsprojekte der Welt — ein Tausend-Jahre-Waldgarten auf Japans nördlicher Insel, angelegt, um gegangen, betrachtet und still bewohnt zu werden, im langsamen Rhythmus eines japanischen Jahres.
Die Aufgabenstellung ist ungewöhnlich: ein arbeitender Wald, eine Wiese, die über lange Saisons trägt, und eine Reihe von Gartenräumen, die in ihn eingebettet sind — alles gebaut, um ein Jahrtausend zu bestehen. Der Standort liegt am Fuß der Hidaka-Berge, und die Gestaltung folgt von Anfang bis Ende der japanischen Tradition des shinrin-yoku, des Waldbadens — unter Bäumen zu sein, nicht als Aktivität, sondern als Akt der Aufmerksamkeit.


Das Buch ist eine Zusammenarbeit von Dan Pearson, dem britischen Designer, der das Projekt seit den ersten Plänen prägt, und Midori Shintani, seit 2008 Chefgärtnerin von Tokachi Millennium Forest. Zwischen ihnen erzählen sie, wie eine arbeitende Landschaft zu einem Garten wird — und wie ein Garten, der im Landschaftsmaßstab gedacht ist, sich trotzdem wie ein Ort anfühlen kann, an dem man sich verliert.
A masterclass in naturalistic planting.
— Annie Gatti, Gardens Illustrated

Die kritische Aufnahme hat das Projekt in den Mittelpunkt des zeitgenössischen Gesprächs über naturalistische Pflanzung gerückt. House & Gardens Clare Foster nannte es „eine neue Strömung naturalistischer, nachhaltiger Gartenpraxis, die als Modell für Gartendesign weltweit dienen kann." The Spectators Ursula Buchan hob Pearson als einen der feinsten britischen Garten-Designer hervor — „begabt mit Sensibilität, einem wunderbaren Auge und tiefem Pflanzenwissen."
Tokachi Millennium Forest — Pioneering a new way of gardening with nature — ist bei Filbert Press erschienen.