A nna Richardson hat The Essential Tree Selection Guide in landskap besprochen, der schwedischen Zeitschrift für Landschaftsarchitektur — ein nachdenkliches Stück darüber, was es heißen könnte, anständig über Bäume zu sprechen.
„Ich hatte gehofft, dass die Reaktion so ausfallen würde", sagt Henrik Sjöman dem Magazin. „Als die Baumbücher vor ein paar Jahren in Schweden erschienen, begannen die Leute auf eine Weise über Bäume zu sprechen, wie sie es vorher nicht getan hatten." Sjöman ist wissenschaftlicher Kurator des Botanischen Gartens in Göteborg, Senior Researcher für Landschaftsarchitektur an der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften in Alnarp und langjähriger Kolumnist von landskap selbst.
Das Argument des Buches, schreibt Richardson, ist, dass die Sprache über Bäume über Höhe und Blüte hinausgehen muss. Das Vokabular muss einschließen, was ein Baum tatsächlich braucht, um zu leisten, was wir heute von urbaner Pflanzung verlangen — Regenwasser-Management, Schatten, Windschutz, biologische Vielfalt, die Regulierung von Luftverschmutzung, und schlicht: den Menschen einen grünen Ort zu geben.
Ich hatte gehofft, dass die Reaktion so ausfallen würde. Als die Baumbücher vor ein paar Jahren in Schweden erschienen, begannen die Leute auf eine Weise über Bäume zu sprechen, wie sie es vorher nicht getan hatten.
— Henrik Sjöman, in landskap
The Essential Tree Selection Guide ist in vier Teilen gegliedert: Ökosystemleistungen und wie Bäume sie erbringen; die Toleranz verschiedener Bäume gegenüber verschiedenen Standortbedingungen; ein A–Z-Verzeichnis von über 550 Arten und Sorten; und schließlich eine Auswahltabelle zur schnellen Orientierung. Sjöman sagt, er hoffe darauf, Exemplare des Buches zu sehen, die voll mit Post-its sind — Leserinnen und Leser, die zwischen Tabelle und Einträgen hin- und herblättern, je nachdem, welche Frage gerade ansteht.
Um das Gespräch fortzuführen, planen Sjöman und Arit Anderson im Frühjahr eine Reihe von Vorträgen und Seminaren in den Kew Gardens in London — sie öffnen das Argument des Buches einer breiteren Öffentlichkeit. Unser Dank an Anna Richardson und an die Redaktion bei landskap.
Anna Richardsons Rezension, in landskap.